Rehasport

Rehasport wirkt den körperlichen und psychischen Folgen einer Behinderung entgegen. Es umfasst bewegungstherapeutische Übungen, die von qualifizierten Übungsleitern geleitet werden. Die Übungen werden als Gruppenbehandlung unter ärztlicher Betreuung und Überwachung im Rahmen regelmäßiger Übungsveranstaltungen durchgeführt.

Maßnahmen des Rehabilitationsports beinhalten bei Bedarf auch spezielle Übungen für behinderte und von Behinderung bedrohter Frauen und Mädchen, deren Selbstbewusstsein durch die Behinderung oder drohende Behinderung eingeschränkt ist und bei denen die Stärkung des Selbstbewusstseins durch den Rehabilitationssport erreicht werden kann.

Zum Rehasport zählen allerdings keine Übungen, die ausschließlich dazu dienen, das allgemeine Wohlbefinden des von der Behinderung Betroffenen zu verbessern. Zu den Rehasportarten zählen insbesondere Gymnastik, Leichtathletik und Bewegungsspiele in Gruppen. Voraussetzung ist, dass es sich um Übungen handelt, die auf die Behinderung ausgerichtet sind.

Die Kostenträger können laut § 20 (SGB) V die Rentenversicherung, die Krankenkasse oder die Unfallversicherung sein. Die Verordnung muss durch einen Arzt ausgestellt werden. Die Durchführung wird in Gruppen, mit dafür speziell ausgebildeten Übungsleitern sichergestellt. Neben der Rehabilitation soll der Übende motiviert werden, nach dem Ablauf der Leistung weitere Übungen in Eigenverantwortung durchzuführen.